Was macht einen guten Film aus?

Ein Film besteht aus Teilen, die nur dann ein gelungenes Werk ergeben, wenn sie harmonisch azusgewogen sind. Alles in einem Film muss aufeinander abgestimmt sein. Was sind diese verschiedenen Elemente, die ein Ganzes ergeben?

Story

Ob ein Film gut ist und den Zuschauern gefällt, hängt davon ab, welche Geschichte er erzählt und wie er es tut. Der Film kann von einem Ereignis handeln, einer Person oder auch ein Ideal. Wichtig ist, dass er einen Konflikt beinhaltet, der die Geschichte antreibt. Konflikte, sei es in Form von Kämpfen oder zwischen Personen, machen einen Film spannend. Aber das reicht natürlich nicht. Die Handlung muss auch strukturiert sein, es müssen Konsequenzen aus den Konflikten entstehen.

Filme werden, wie auch Theaterstücke, in Akte eingeteilt. Die meisten Geschichten haben drei Akte, denn so wurde es bereits in der Antike gemacht, aber das ist mehr eine Richtlinie als eine Regel. Nur wenn ein Film vernünftig erzählt wird, kann das Interesse des Zuschauers aufrecht erhalten werden.

Bilder

Die Bildsprache kann sehr komplex sein, doch ist der Einsatz der richtigen Mittel sehr wichtig, denn Filme werden in erster Linie visuell wahrgenommen. Es wird sehr genau drauf geachtet, was und wie es im Bild zu sehen ist (Farben, Beleuchtung, Perspektive). Bilder können, je nachdem wie sie aufgenommen wurden, unterbewusst beim Schauen des Films etwas in uns bewirken. Ein Beispiel wäre der Einsatz einer schrägen Aufnahme. Dadurch, dass ein Bild im Film schräg gezeigt wird, entsteht im Zuschauer unbewusst ein Gefühl des Unbehagens. Es ist wie mit einem Bilderrahmen, welcher schief an der Wand hängt. Wir stören uns daran, weil es keine Ordnung hat. Auf diese Weise können Bilder unsere Gefühle manipulieren.

Musik kann Gefühle erzeugen oder verstärken. Der richtige Einsatz von Musik kann einem Film den letzten Schliff geben, während sie falsch eingesetzt den Film künstlich wirken lässt. Ihre Wichtigkeit in Filmen wird häufig unterschätzt, trotz vieler positiver Beispiele.